Laufwerke verwalten

Einbinden und Verwalten von Datenträgern mit Windows…

Übung: freien Platze auf Datenträger als Datenlaufwerk (E:) partitioneieren und formatieren!

Defragmentierung

Hinweis: bitte nur Festplatten defragmentieren (keine SSDs!)

Windows-Tool defrag wird vom System „regelmäßig“ genutzt (siehe Task-Scheduler - also Aufgabenplaner)

Extra-Tool genannt: Defraggler - siehe später Übersicht Softwareausstattung

Dateisysteme - allgemein

Wikipedia Link

Windows (Microsoft) Dateisysteme (Filesystem - FS):

  • FAT (File Alocation Table) mit Bezeichnungen FAT12, FAT16, FAT32 (bzw. VFAT)

  • NTFS (New Technology File System) für NT-Familie

    in Entwicklung/Einführung (in Server / Pro / Enterprise: ReFS Wikipedia ReFS

  • exFAT (für externe Wechselmedien; Wikipedia exFAT )

    Anm.: wird ab Herbst 2019 auch in aktuellen Linux-Kerneln unterstützt!

Alternativen anderer Betriebssysteme:

  • Linux: ext2, ext3, ext4, XFS, ReiserFS, BtrFS, ZFS

  • MacOS: HFS, HFS+, APFS

Hinweis: Vorteile und Eigenschaften NTFS kennen!

NTFS Filesystem

Technik / Allgemeines: NTFS Versionen 6.x (bzw. 3.x)

Wikipedia: Wikipedia-Artikel zum Dateisystem von Microsoft NT-Systemen

Fachbegriffe (Cluster; dt. Zuordnungseinheiten, 4 kB vs. bis zu 32 kB bei FAT32; Slack dt. Verschnitt - vermehrt bei großen Clustern); Größen für Laufwerke und Dateien bei Filesystemen besprochen (s.a. Skript)

Anm. zu FAT32:

  • maximal 4 GB große Dateien und

  • kein Zugriffsschutz auf Benutzerebene!

Partitionierungswerkzeuge (Shortlist):

  • diskpart (cmd-Tool von MS)

  • gparted (Link)

  • Werkzeug (cmd) zum Konvertieren von FAT32 Laufwerken in NTFS-Laufwerke:

    convert g: /fs:ntfs

Technikdetails / NTFS-Vorzüge

  • Zugriffschutz auf Benutzer/Gruppen-Ebene (siehe Eigenschaften Ordner/Dateien Register: Sicherheit) sehr feine Berechtigungen möglich - siehe Vergleich mit einfacheren Freigabe-Berechtigungen (beim Netzwerkzugriff)

  • Dateien größer als 4 GB möglich

  • Komprimierung

  • Verschlüsselung (siehe EFS, Bitlocker)

  • Hotfixing (Fehler erkennen / beheben im laufenden System)

  • Journaling Filesystem (also Technik mit Protokollierung/Journal)

Tipp

Laufwerke aufräumen („Schrott löschen) über Kontextmenü (Rechte Maustaste - Eigenschaften) als Benutzer und dann auch als „Admin“

(Übung zur Analyse Sicherheit - Zugriffsschutz auf Benutzerebene)

Übung:

Eigenschaften aufrufen der doppelten „desktop.ini“ Dateien auf dem Desktop (siehe oben) und mittels Register Sicherheit - Erweitert - Effektiver Zugriff (früher Effektive Berechtigungen) für Benutzer unserer Systeme den jeweiligen „Effektiven Zugriff anzeigen“ lassen.

So erklärt sich, warum man eine der desktop.ini auf dem Desktop einfach löschen darf.

Anm.: desktop.ini eine Konfigurationsdatei für den Windows Explorer.

C:\Users\joestandard\Desktop\desktop.ini und die andere

C:\Users\Public\Desktop\desktop.ini sich nicht von einem Eingeschränktem Standardbenutzer löschen lässt

Berechtigungen verglichen:

  • Benutzerprofil-Ordner per NTFS vor jeglichen Zugriffen anderer Benutzer geschützt

  • Daten-Ordner und Dateien auf Laufwerk E: die Ordner/Dateien „gehören“ allen Benutzern des Lokalen Windows Systems

NTFS-Berechtigungen

NTFSBerechtigungen vs. Freigabe-Berechtigungen

Gegenüberstellung von NTFS (Zugriffsschutz auf Benutzer/Gruppenebene) vs. Freigabe-Berechtigungen

Ergibt: einfache Freigabe-Berechtigungen und sehr viel feinere NTFS-Berechtigungen

Änderungen an Benutzerkonten werden erst nach neuen Authentifizierungen (Logins) wirksam, die Änderungen an Ressourcen (Ordnern, Freigaben, Druckern) werden sofort wirksam.

Kommen wir nun zu einfachen Vernetzungen…

Ordneranalyse C:

Dateien in Hauptverzeichnis hiberfil.sys, pagefile.sys, swapfile.sys

Ordner C:\Windows :

Programme: regedit.exe, explorer.exe, notepad.exe

Unterordner: Temp, System32 (bzw. SysWOW64 - Systemfolder on Windows 64 Bit), SoftwareDistribution, Prefetch, …

Einsatzzwecke diskutieren und kurz darstellen…

Auslagerungsdatei (VMM)

Datei: pagefile.sys

Auslagerungsdatei zum Auslagern ungenutzter Daten aus physikalischem RAM; siehe auch VMM Virtual Memory Management

Konfiguration mittels Win + Pause (System) - Erweiterte Systemeigenschaften - Erweitert - Speichernutzung - Einstellungen - Erweitert - Virtuellen Arbeitsspeicher

Übung/Recherche zu pagefile.sys durchgeführt

Wichtig: VMM ist nur eine „Krücke“ - echter Arbeitsspeicher ist nicht zu ersetzen!

Windows UI Auslagerungen

Datei: swapfile.sys

Optimierungen der Auslagerungstechniken in Zusammenarbeit mit den Apps von Windows 8 / 10 und Optimierungen für Systemstarts der Betriebssysteme; kann nicht einfach rekonfiguriert werden.