Motherboard + Chipsatz

… sind untrennbar miteinander verbunden und die wichtigste Entscheidung für eine Systemauswahl!

Motherboard

(bzw. Mainboard; dt. Hauptplatine)

Zentrale Baugruppe mit:

  • Sockel (Socket) für Prozessoren (CPU)

  • Chipsatz

    Zentrale für alle Busse, Anschluss- und Schnittstellentechniken - wichtigstes Detail des Boards

Empfehlung: Layout mit Positionen für Sockel und Co besprechen und kennen!

Online-Recherche bei Herstellern ASUS und MSI, Revisionen (Hardware-„Versionen)

Erster Hinweis auf BIOS-Technik (ggf. dann auch Unterstützung neuer CPU-Generationen möglich)

Handbücher (engl. Manuals) als Beilage bzw. Download (normalerweise Englisch - in Ausnahmen auch Deutsch)

Übungen:

genutzte HW analysieren (s.a. CPU-Z)

Chipsatz

die Schaltzentrale für gesamte Technik (Wikipedia Link Chipsatz) auf dem Motherboard - legt also alle technischen Möglichkeiten Ihrers Systems fest.

Ein Austausch erfordert in den meisten Fällen die Neuinstallationen von Betriebssystemen!

Die aktuellen Chipsätze sind leistungsfähiger, aber auch ohne alte Aufgaben wie Speicher-Controller (heute oft in die CPU integrierte Speicher-Controller und On-CPU-Grafiken statt früher On-Board-Grafiken).

Der Chipsatz - die zentrale Baugruppe auf den Hauptplatinen von PCs und Notebooks.

Intel Chipsatz 270

Intel Chipsatz - Skylake Plattform

Mit diesem Baustein werden alle Eigenschaften unseres System definiert und festgelegt. Bau dem Kauf einer neuen Hardware entscheidet man sich also professionell für den geeigneten Chipsatz!

Es gibt immer mehrere Chipsätze für die Entwicklungstadien bei den HW-Herstellern im Markt.

Beispiel / Momentaufnahme für Intel-Plattformen:

Haswell, Broadwell, Skylake, Kaby Lake, Coffee Lake,…

Microprozessorsysteme (allgemein)

Die drei Standard-Busse nach Von-Neumann-Architektur:

  • Adressbus

  • Datenbus

  • Steuerbus

Bussysteme nach Von-Neumann-Architektur (1945); allerdings: ähnliche Arbeiten auch schon in den 1930er Jahren durch Konrad Zuse!

HW-Erkennung

Automatisch HW-Erkennung und Resourcen-Zuordnung mit Plug & Play (PnP)

früher:

manuelle Konfigurationen mittels Jumpern (Steckbrücken) oder DIP-Schaltern („Mäuseklaviere“) auf Motherboards oder Steckkarten

heute:

Hardware vereinbart automatisch über alle beteiligten PnP-taugliche Techniken die notwendigen Resourcen

beteiligte PnP-Partner:

  • Hardware

  • BIOS/UEFI

  • OS Operating Systems

Resourcen:

  • IRQ

    Interrupt Requests (Unterbrechungsanforderungen von Geräten für/an CPU)

  • DMA

    Direct Memory Access (Direktleitungen in den Arbeitsspeicher für Geräte)

  • Speicheradressierungen

    Reservierung von RAM-Bereichen für Geräte

  • I/O-Ports

    Eingabe/Ausgabe Adressen (quasi Anschrift/Adresse für Geräte/Schnittstellen)

Windows Gerätemanager zeigt dann die Infos über die Geräte und Ressourcen; Unbekannte Geräte sind immer „erkannt“ aber ggf. noch ohne Treiber!

Windows Gerätemanager

Windows Gerätemanager

Recherchewebsite für „unbekannte/Treiberlose“ Geräte: (VEN - Vendor/Hersteller-ID; DEV - Geräte-ID)

Hot-PnP: Erkennen / Inbetriebnahme im laufenden Betrieb