Dienste¶
im Internet - eine erste Übersicht (später noch: Ports)
Dienst |
Abk. |
Protokolle |
Clients |
Sicherheit |
|---|---|---|---|---|
World Wide Web |
WWW |
HTTP |
Browser: Mozilla Firefox, Apple Safari, Google Chrome, Microsoft Internet Explorer |
HTTPS |
File Transfer Protocol |
FTP |
FTP |
Browser (nicht geschickt!) Filezilla, CMD: ftp |
Secure FTP (ssh) |
Electronic Mail |
Senden: SMTP Empfangen: POP3 / IMAP |
Outlook ($), Lotus Notes Thunderbird |
TLS / SSL; also secureIMAP, secureSMTP |
Diverse Dienste:
NTP - Network Time Protocol (Zeitdienst)
NNTP - Network News Transfer Protocol (Usenet - klassische „Foren“)
Telnet (zeichenorientierter Austausch / Konsole)
IRC (Internet Relay Chat -> heute: IM Instant Messenger)
SSH (Secure Shell - der einzige „sichere Dienst“!
Dienste (Ports)¶
Ports als „Durchwahlnummern, 16-Bit Länge (0…65.535);
Well-Known-Port (0…1023 - WikiLink)
WWW: World Wide Web (Wiki Link), http (Port 80), https (143 - http secure mit SSL - Secure Socket Layer)
Server: Apache, IIS (Internet Informations Server von Microsoft)
Clients: BROWSER (Mozilla Firefox, MS Internet Explorer, Google Chrome)
E-Mail: (Wiki Link) Electronic Mail (Elektronische Postkarten mit Anhängen), smtp (25 - versenden), pop (110 - empfangen klassisch), imap (143 - empfangen - mit Verbleib auf Server), sichere Varianten gewünscht wie z.B. secure imap, secure smtp
Server: Exchange Server (MS), Lotus Domino, hMailserver, postfix. sendmail
Clients: Mozilla Thunderbird, MS Outlook, Lotus Notes, Eudora, Pegasus Mail
FTP: (Wiki Link) File Transfer Protocol (Port 20/21); sichere Variante sftp bzw. secure ftp (Port 22; eigentlich ssh)
Server: IIS, FileZilla Server; Linux: proftpd, vsftpd
Client: Browser (mit Einschränkungen, Wiederaufnahme Downloads), FileZilla
NTP: Network Time Protocol (123);
NNTP: Network News Protocol (119);
Telnet (23); SSH (Secure Shell - Port 22)
Port-Weiterleitung¶
(engl. -Forwarding; oder auch: Port-Umleitung / Portfreigaben bei AVM)
Erkl.: Durchleiten von externen Datenpaket-Anfragen von öffentlicher Adresse an einen internen privaten Host
Beispiel:
http://oeffentliche-ip:56789 weiterleiten an http://lokal-ip:80 (hier Webservice)
Erinnerung: statt „oeffentliche-ip“ gerne auch Einsatz von Dynamischem DNS für dann URL seminar.no-ip.com:56789
Spezialkonfigurationen:
Exposed Host (LAN-Rechner aus Subnetz „direkt“ mit Öffentlichem Netz verbunden) vs.
DMZ (Demilitarisierte Zone - LAN-Rechner in eigenem Subnetz - also getrennt vom Privat-LAN)
Hinweis auf „Honey Pot“
Web-Clients (Browser)¶
Beispiel: Mozilla Firefox mit allen Einstellungen und Konfigurationen, Spracheinstellung (mit Beispiel mozilla-europe.org)
Sicherheitsaspekte und Techniken:
Javascript,
Passwörter,
Chronik,
Lesezeichen,
Cookies,
SSL/TLS für Verschlüsselungen mit https
Alternative Browser:
Microsoft Internet Explorer (hier: ActiveX, BHO - Browser Help Objects), Opera, Google Chrome, Safari
Speziell diskutieren:
Plug-Ins für Adobe Flash (mit Flash „Cookies“, Webcam + Mikro), JAVA (Java Runtime Environment JRE - nicht verwechseln mit JavaScript)
URL¶
(Uniform Ressource Locator - Wiki Link)
Aufbau von „links nach rechts“:
http : //
(Protokoll)
username:passwort@
(Benutzername und Passwort)
subdoms
(Subdomänen)
www
(Webserver Name)
.bahn
(Domain - auch Subdomains subdomain.domain.tld)
.de
(TLD - Top Level Domain; hier ccTLD)
:80
(Port - hier Standard-Port - Well Known Port - obsolet)
/ordner/unterordner/
(Ordnerstruktur auf Server)
index.php
(Webdokument - hier PHP-Skript)
?artikel=BE15&kunde=1234
(Parameter - hier für dynamisches PHP-Skript)
im lokalen Netz als Netzwerkpfad siehe UNC:
\\server\freigabe\ordnerstruktur\datei.ext (zwei \ am Anfang! RST-Problem!)
FTP-Client¶
Beispiele:
FileZilla mit anonymen FTP-Servern (ftp5.gwdg.de) und XAMPP für Windows auf lokaler Maschine 192.168.11.66 www.intranetserver.lokal (ggf. Übung zu Hosts-Datei)
Speziell: Analyse mit Tool
Wireshark (früher Ethereal) zum Nachweis, dass die Benutzerdaten (ohne Verschlüsselung) im Klartext durch das Netz gehen;
Empfehlung: Secure FTP (eigentlich SSH - Secure Shell; nicht verwchseln mit ftps)
E-Mail-Client¶
Mittels Anleitungen Übersicht über passende Konfigurationen zum Mailservice von 1und1 oder anderen Mail-Hostern.
Auch hier Empfehlung:
Secure SMTP und Secure IMAP über entsprechende Ports
Fachbegriff:
Offenes Relay - früher konnten E-Mail ohne weiteres zum Senden von Mails angeleitet werden -> Schließen des offenen Relays: Authentifzierung auch beim Senden fordern;
früher / veraltet / unsicher:
SMTP after POP - also erst Mails abholen (mit Auth.) dann erst Senden dürfen
Speziell: Sicheres Homebanking
Nutzen von https, aktuelle Browser und Systemumgebung, ChipTAN oder MobilTAN nutzen statt der klassischen einfachen TAN-Blöcke, Live-CDs wie Bankix (von der c’t), Bildschirmtastatur
Gateway¶
(bis hoch auf Level 7 - Anm.: Bitte nicht mit MS Standard-Gateway gleichzusetzen - Wiki Link)
Einatz: Vermittlung zwischen Client/Server Seiten mit unterschiedlichen Protokollen
Beispiel: Web-Mail-Gateways die für das Mailing in Browsern (siehe web.de, gmx.net) sorgen
Zusammengefasst: Client und Server nutzen unterschiedliche Anwendungsprotokolle und benötigen ein Gateway für die Vermittlung.