Installation / Inbetriebnahme

Install-Medien:

  • CD (Netzwerk-Install; aktuell ca. 100 MB; bei Installation werden

    alle Pakete aktuell nachgeladen: ca. 3-4 GB),

  • DVD (auch als Live-DVD),

  • Netzwerk-Quellen (FTP, HTTP, NFS, SMB/CIFS, PXE/TFTP);

immer auch Quellen in 32- und 64-Bit und für andere Hardware (also nicht nur Intel x86 bzw. x86_64)

Hinweis:

Bereitstellung von Checksums (sha256) zur Verifizierung der Unversehrtheit und Originalität der Downloadarchive (Isos)

Spezialität von openSUSE: YaST - Yet another Setup Tool (Installations- und Setup/Konfigurationswerkzeug)

Partitionen - Mounts

Gerätenamen /dev/sda (für den ersten Datenträger - dann /dev/sdb, ... )

eingerichtete Partitionen mit Nummern:

/dev/sda1, /dev/sda2, ...

Anm. bei MBR dann /dev/sda5 als erste logische Partition (log.LW) in einer erweiterten Partition

früher bei EIDE-Geräten: /dev/hda;

die sda-Bezeichner dann für SCSI, SATA und heute auch USB-Medien

Alternativ: Verwendung von Geräten-ID-Bezeichnern (siehe später GRUB oder auch /etc/fstab )

Aktuelle Distributionen: UUID als eindeutige Bezeichner für die Partitionen/Datenträgerbereiche

Vorteil UUID:

dann werden die Datenträgerbereiche auch sauber gemountet, wenn diese mal statt auf /dev/sda2 auf /dev/sdb1 liegen sollten!

Hinweis

die folgenden Beispiel oft für openSUSE - wir nutzen aber auch gerne Debian in der PC-Werkstatt!

Installation mit folgenden Partitionen angelegen:

Also: Abweichung von Install-Vorschlag aus der Setup-Install-Routine von openSUSE (siehe YaST):

openSUSE würde gerne BtrFs als Dateisystem für das System ( rdner / bzw. /boot) und xfs für die Daten (siehe /home ) vorschlagen, aber wir wollen hier die „klassischen“ Ext-Dateisysteme Ext4 nutzen!

Dateisysteme:

ext2, ext3 (Anm.: ext2 mit journaling FS), ext4, xfs, BtrFS,

ReiserFS, Fat16, Fat32 (VFat), NTFS

grobe Einteilung/Partitionierung (hier: bei MBR gibt es 4 Partitionen):

Partitionierungsvorschlag

Partitionierungsvorschlag

hier: 3 primäre Partitionen /dev/sda1 bis /dev/sda3

Mount

Nutzung

Eigenschaften

/

Root-Partition

Größe: 100 GiB Gerät: /dev/sda1 (primäre Partition) Filesystem: ext4

/home

Benutzerverzeichnisse

Größe: 100 GiB Gerät: /dev/sda2 (primäre Partition) Filesystem: ext4

swap

Auslagerungspartition, VMM Virtual Memory Management

Größe: 8 GiB Gerät: /dev/sda3 (primäre Partition) Filesystem: swap

Erste Analyse und Tools rund um unsere Partitionen:

lsblk , fdisk -l /dev/sda , cfdisk

möglicherweise Problem bei Darstellungen mit Konsolentool cdisk:

Umlaute und Sonderzeichen werden falsch dargestellt.

Lösung: env LANG=C cfdisk

Erklärung: in Umgebung (env) wird als Sprache C eingestellt, was der Sprache/Kodierung des Programms entspricht (hier „englisch“)

System aktualisieren

(z.B.: im Seminar: openSUSE DVD von August 2017 -> über 100 Pakete zu aktualisieren plus neuer/aktualisierter Kernel)

Aktualisierungs-Gadget“ (Package-Kit) aus der Kontrollleiste - geht später in Kollision mit Shell-Tools

Vorgriff auf Befehlszeile: Aktualisierung mit Tool zypper (siehe auch Aktualisierung mit KDE-Systemtool)

Anm.: „stabile“ Desktop-Umgebungen (KDE5 Plasma) manchmal erst nach Neustarts;

Standardwerkzeuge (KSnapshot für Bildschirmfotos mit Druck-Taste wurde in 42.1 in Rente geschickt - removed) und stattdessen die modernere Alternative „Spactacles“ installiert

Grundkonfiguration: automatische Bildschirmfoto-Dateien mit Umschalten + Druck

YaST - Yet Another Setup Tool

openSUSE Verwaltung (Kontrollcenter)

Yet Another Setup Tool (YaST2)

Yet Another Setup Tool (YaST2)

ein erster Rundgang; Hinweis auf Root-Rechte, Fachbegriffe (z.B.: NTP, LDAP, Samba, iSCSI)

Rundgang durch YaST:

Beachten: der User root hat in YaST Einzelklick-Modus für die Maus!

Techniken in den Kategorien ansprechen und Fachbegriffe erläutern

Software

hier dann die Verwaltung der Softwarepakete (Aktualisierungen, Installationen / Deinstallationen)

Übungen:

Repositories - Deaktivieren der Install-DVD (Übersicht in Shell mit zypper lr ),

Suche nach Paketen (z.B. xeyes, vlc, thunderbird)

s.a. SUSE-Onlineportal: Software openSUSE

Anm.: inkl. 1-click-Installationen inkl. Repository-Aufnahme (Hinweis auf mögliche Updates bei Dist-Upgrades)

Installation von „Midnight Commander“ (Paketname mc) mit Abhängigkeit mc-lang (Installation durchgeführt)

Hardware

Hardware-Informationen (Shell: hwinfo Tools; z.B. Netzwerkadapter: hwinfo --netcard ),

Drucker (wird extra thematisiert)

System

Bootloader (GRUB2 konfigurieren), Datum und Zeit, Partitionierer (Datenträger verwalten), Dienste-Verwaltung (systemd - Runlevel verwalten)

Netzwerkeinstellungen (Konfiguration von Netzwerkadaptern)

Hinweis auf Netzwerkkonfigurationen mit Wicked (Desktops) oder NetworkManager (Laptops)

Netzwerkdienste

Rechnernamen (bearbeitet /etc/hosts)

Sicherheit und Benutzer

Firewall (hier muss später sshd freigegeben werden!), Benutzer- und Gruppenverwaltung

Virtualisierung

Unterstützung, Verschiedenes

Anm.: es gibt natürlich auch eine textbasierte Oberfläche in der Konsole oder auch als Terminal-Aufruf mit Parametern Erkenntnis zu den grafischen Kontrollcenter-Tools:

letztendlich bieten diese nur Grafische Oberflächen für die tatsächlichen Einstellungen im System (den Konfigurationsdateien)

Einfaches Beispiel:

YaST-Werkzeug „Rechnernamen“ ist einfach nur ein Dialog für die Bearbeitung von /etc/hosts Datei!

Einstellungen (Benutzer)

Systemeinstellungen (Suse KDE Desktop)

Systemeinstellung - Benutzereinstellungen ( systemsettings )

Beispielhafte Einstellungen Systemeinstellungen (Benutzer):

Anzeige und Monitor - Bildschirmauflösungen

Eingabegeräte - Maus (siehe Doppelklick)

Energieverwaltung - Bildschirmschoner und Co konfigurieren

Mittels der Rubrik „Systemverwaltung“ kommt man dann auch zu weitergehenden Einstellungen und YaST